Coole Moves zu frechen Beats - Tolle Bewegungen zu frechen Tönen
Tosender Applaus, Freudentränen, stolze Gesichter überall und das Ganze drei Mal. Was für ein Erlebnis für alle Beteiligten!
Aber nun von Anfang an. Was war geschehen?
Aufgeregt fieberten die Kinder der Fröbel-Grundschule dem 24. Februar entgegen. Denn da startete unser erstes Tanzprojekt. Um 8 Uhr fanden sich alle in der Aula ein und warteten voller Vorfreude auf die Tanztrainer rund um das Projekt "Wir bewegen Schule". Nach einer kurzen Vorstellung dieser wurden die Kinder in zehn Gruppen, klassenübergreifend, eingeteilt. Die so bunt durchgemischten Gruppen erhielten anschließend einen Laufzettel, so dass sie wussten, wo sie sich wann einfinden. Pro Tag hatte jedes Kind zwei Stunden Tanztraining. Da immer nur vier Gruppen gleichzeitig üben konnten, nahmen die anderen Gruppen an Projekten zum Thema teil. Die Lehrer bereiteten Aufregendes, Spannendes und Interessantes vor. So wurde gereimt, getextet, gerapt, Tags (Erkennungszeichen der Sprayer, aber bei uns mit Stiften) kreiert, Bewegungsbilder und Schattenbilder erschaffen, Gesichter aus Gemüse und Obst nach Arcimboldo gestaltet, Masken gebastelt, Origami ausprobiert, der Puls mittels verschiedener Bewegungen in die Höhe getrieben und mit Atemtechniken, Traumreisen und Entspannungsübungen wieder beruhigt. Die Kinder waren begeistert von dem vielfältigen Angebot und freuten sich auf jede neue Herausforderung.
Am Donnerstag machte sich schon vormittags große Aufregung breit. Die Generalproben standen an. Am Nachmittag sollten drei Vorstellungen vor Publikum, welches aus Eltern, Geschwistern und Großeltern bestand, stattfinden. Drei Tage einstudieren, einen Tag proben und dann "Showtime". Eine große Aufgabe für unserer Kinder, die sie - ich nehme es vorweg - mit Bravour lösten.
Dann endlich war es so weit. Das Publikum hatte seine Plätze eingenommen. Die Musik startete, die Tänzer betraten die Bühne. Sie präsentierten Choreographien in großen und kleinen Gruppen, rapten, zeigten Breakdance- und Akrobatikelemente, battleten sich (kämpften einen Tanz mit coolen Bewegungen und Schritten gegeneinander aus) und genossen es gemeinsam im Mittelpunkt zu stehen. Alle Kinder wuchsen über sich hinaus und überraschten nicht nur die Eltern und Familien sondern ebenso uns Lehrer.
Auch wenn bei einigen die Schritte noch nicht so saßen oder sie aus dem Takt kamen, es flossen keine Tränen, denn sie genossen die Stärke des Teams und präsentierten voller Stolz ihr Erlerntes. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.
Ohne die vielen Beteiligten wäre das alles aber nicht möglich gewesen. Ein großer Dank gilt den pädagogischen sowie den städtischen Mitarbeitern, der Schulsozialarbeit, dem Förderverein und deren Mitglieder, den Lehrkräften und natürlich den Familien und Freunden.
Die strahlenden Kinderaugen und stolzen Blicke der Angehörigen haben uns gezeigt, dass es ein begeisterndes Projekt war. Vielen Dank.
Im Folgenden können Sie nun einige Impressionen und Arbeitsergebnisse anschauen und bestaunen.
Viel Spaß dabei.
Dance, dance, dance, dance, dance - Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen, tanzen
Die Turnhalle, die Aula und zwei Klassenräume wurden für die Tanzstunden genutzt. Jeden Tag trainierte jede Gruppe zwei Stunden für den Auftritt am Nachmittag des vierten Tages. Konzentriert und motiviert nahmen die Kinder die Herausforderung jeden Tag aufs Neue an und wurden reichlich belohnt mit viel Applaus und Anerkennung.
An den Wänden im Hintergrund können Sie die von den Kindern entworfenen Schattenbilder bestaunen.
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Die Schattentänzer
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Style-Writing - Schreiben mit Stil
Bewegung in Bildern und sogenannte Tags (Erkennungszeichen von Sprayern) waren nur einige Dinge, an denen sich die Kinder in der Projektschmiede Graffiti ausprobieren konnten, entweder mit Vorlagen oder wie Phil im rechten Bild zeigt "Freestyle" (Freihand). Karl-Friedrich (unten) zeichnete sogar einen Comic.
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Wo ist der Puls?
Lina und Luna messen ihren normalen Puls und notieren ihn in einer Tabelle. Nach einer Atemübung wird der Puls wieder gemessen. Sie stellen fest, der Puls ist niedriger und lernen so, wie sie sich selbst nur durch Atmen beruhigen können. Nach 40 Kniebeugen schnellt er in die Höhe. Kann aber dank einer Fantasiereise wieder beruhigt werden. Zwei Runden durch das Schulhaus mit vielen, vielen Treppenstufen sorgen für einen aufgeregten Puls. Nun findet jeder seinen Puls ganz schnell und leicht.
Nach der Entspannungstechnik "Muskelrelaxation nach Jacobson" sind alle Kinder total ausgeruht und entspannt. Einige müssen sogar aus ihrem Schlaf entführt werden.
Toll, dass sich die Kinder darauf eingelassen haben. Es hat ihnen großen Spaß gemacht hat.
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Poetry in motion - bewegte Poesie
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Kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht
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alle Fotos: Schiemann




