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Jeder kann ein Alltagsheld sein!

Im Februar fand unsere diesjährige Projektwoche statt. Das Motto lautete: Alltagshelden. Die erste Frage, die bei den Kindern aufkam, war: Was ist ein Alltagsheld? Gefolgt von: Wer ist ein Alltagsheld? Und: Kann ich auch ein Alltagsheld sein? Natürlich wurden alle Fragen in der Woche beantwortet und wir stellten fest: In jedem von uns steckt ein kleiner Alltagsheld.

Neben Projekten in der Klasse zum Thema standen viele weitere interessante Programmpunkte auf unserem Plan. 

So stellte sich die Hundestaffel (genau genommen die Diensthundeführereinheit) der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau vor. Die Kinder verfolgten aufgeregt und interessiert, was die Hunde alles können. Hier waren die Kinder Zuschauer. Beim DRK durften Sie selbst aktiv werden, lernten Pflaster zu kleben, sich zu verbinden - vom Finger, über den Arm bis hin zum Kopf - und auch lernten sie Erste Hilfe zu leisten.

Ein besonderes Highlight bot der Workshop "Wir sind echt - Offline-Helden". Es ging um die Medienzeit und wie viel Zeit man eigentlich mit Medien verbringt. In dieser Zeit bewegen wir uns in einer künstlichen Welt. Doch das wahre und echte Leben spielt sich woanders ab, nämlich im Kinderzimmer, im Garten, draußen, mit Freunden, mit der Familie. Viel Zeit geht beim Surfen und Daddeln verloren. Sie kommt auch nicht zurück. Mittlerweile wird viel online gezockt, mit Mikrofon, im regen Austausch miteinander. Wer hört mit? Wer ist auf der anderen Seite? Kennen wir diese Person? Was erzähle ich derjenigen Person? Wie vorsichtig sollte ich sein? Besonders erstaunt hat die Kinder, was die verschiedenen Apps, die wir ganz selbstverständlich nutzen, mit unseren Daten anstellen können und zum Teil auch tun, weil wir es zulassen bzw. weil wir dem zustimmen. Die Kinder waren im Anschluss überrascht und gingen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem Workshop.

Einige Kinder meldeten sich für eine gemeinsame Veranstaltung mit Kindern aus der Sonnenscheinschule Wittenberg oder mit Senioren in der Tagespflege des DRK. Beide Gruppen kamen begeistert in den Klassenraum zurück, mit leuchtenden Augen und neuen Erfahrungen. Sie spielten gemeinsam Luftballonvolleyball und Fliegenklatschenball, fuhren Rollbrett und genossen die gemeinsame Zeit.

Alles in allem war es eine gelungene Projektwoche. Und nun zurück zu unseren Alltagshelden. Wer kann einer sein? Sofort denken wir an Polizei, medizinisches Personal, Pflegeeinrichtungen und ähnliches. Aber auch wir können Alltagshelden sein. Die Kinder, die mit den Sonnenscheinkindern Zeit verbacht haben, diejenigen die in der Tagespflege für gute Stimmung, Bewegung und lächelnde Gesichter gesorgt haben, diejenigen, die aus dem Offline-Helden-Projekt mitnehmen, die multimediale Welt mal links liegen zu lassen, um in der realen Welt mit echten Menschen Zeit zu verbingen, sind Alltagshelden. Also: Jeder kann ein Alltagsheld sein. Noch eine wichtige Erkenntnis aus der Woche: Wir sollten uns jeden Tag etwas nettes sagen. Das macht die Welt schöner. Dann los!

 

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Die Zweitklässler Valentin, Dean-Sebastian und Paul (von links) können nun kleine Wunden am Finger perfekt mit Pflastern versorgen.

 

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Alle Kinder der Klasse bastelten am Ende der Woche eine Lapbook und schufen sich damit eine schöne Erinnerung an eine ereignisreiche und spannende Projektwoche.

 

Beide Fotos: Riedel

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 Auch in den 3. Klassen gab es einen Projektteil zur 1.   Hilfe. Stolz zeigen einige der Teilnehmer, was sie   gelernt haben.

 

 

 

 

Foto: Schiemann

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